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Isolde Broedermann

"Aquarelle"

01.02.1998 - 28.02.1998

Die einst in Lauda am Martin-Schleyer-Gymnasium tätige Kunsterzieherin gestaltet ihre Aquarelle bewusst nach ästhetischen Gesichtspunkten. Dabei werden Farben und Form einander kontrastierend, aber auch ergänzend gegenüber gestellt. Eine besondere Bedeutung hat für Isolde Broedermann das Quadrat. Diese nüchterne, wie Sie meint "intellektuelle" Form wird zum tonangebenden Element in all ihren Kompositionen. Heller oder dunkler werdende Farbabstufungen zum Zentrum hin lockern die Strenge der Geometrie stets auf. In lebhaftem Rhythmus drängen sie sich zusammen, belagern sich, oder greifen ineinander. Als Gegenspieler taucht in den Bildern der Künstlerin immer auch eine amorphe, vegetabile Form auf.

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