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Maria Ambach
Bilder und Skulpturen aus dem "eigenen Kopf"
01.02.2001 - 31.03.2001
"Egal was ich anfange, es gibt doch immer einen Kopf ", bekennt Maria Ambach aus Lauda. Köpfe, Gesichter und Augen sind die beherrschenden Motive ihrer Arbeiten, die ernst blicken, zumeist sogar traurig wirken, zum Anschauen zwingen - aussagestark und nicht ohne Hoffnung.
Maria Ambach, einst Schülerin von Richard Rother und Wolfgang Lenz an der Kunst- und Handwerkerschule Würzburg, zählt seit Gründung des Kunstkreises Lauda-Königshofen mit über sechzig Gemeinschaftsausstellungen zu den aktivsten Mitgliedern. Beeindruckend bei den künstlerischen Arbeiten von Frau Ambach ist nicht nur die Eindringlichkeit der Themengestaltung, sondern auch die meisterliche Beherrschung der unterschiedlichsten Techniken. Ölbilder, Aquarelle, Rötelzeichnungen, Wachsfarben und Mischtechniken gehören unter anderem zu ihrem Repertoire.
Ein wesentlicher Teil ihrer Bilder und Zeichnungen beschäftige sich mit dem Menschen, und was sie besonders auf diesem Gebiet erreicht habe, sei überaus eindrucksvoll und sehenswert. "Ich geh einfach dran, wenn es mich packt", sagt Maria Ambach. Sie will darstellen, was sie empfindet, und so entstehen sehr viele Bilder vor ernstem Hintergrund. Oft kommt etwas ganz anderes dabei heraus, als sie eigentlich will und immer wieder ist da plötzlich doch ein Kopf entstanden. Ihre Skulpturen à miniature, so Ambach, sind zum Anfassen und Berühren. Als Werkstoff verwendet sie mit Vorliebe Alabaster und Speckstein. Die Werke leben vom vorhandenen Material, der Maserung, seiner Form und der Farbe. Die Künstlerin entwickelt erst beim Bearbeiten des vorgegebenen Rohlings schrittweise die Gestaltung und den Ausdruck des späteren Kunstobjektes, dabei ist jeder einzelne Stein aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit eine besondere Herausforderung. Unzählige Stunden sind notwendig, bis die Künstlerin endlich mit ihrem Werk zufrieden ist.
Erst vor kurzer Zeit konnte Maria Ambach bei nationalen und internationalen Wettbewerben durch Teilnahme an verschiedenen Ausschreibungen mit hervorragenden Auszeichnungen und Preisen abschließen. So wurden ihre Speckstein-Skulpturen "innige Bande" und "Theresas Zeit" in Landshut und Paris ausgezeichnet. Maria Ambach lässt sich keiner festen Stilrichtung zuordnen. Sie male, wenn sie sich dazu getrieben fühle, beginne meist ohne klares Ziel vor sich zu haben und gestalte ein Thema oft in verschiedenen Techniken. Jede Arbeit ist eine von Thema und Stimmung beeinflusste individuelle Schöpfung; detaillierte, realistische Zeichnungen hängen somit neben großzügigen, abstrakten Schöpfungen, Ölbilder in leuchtenden Farben neben reizvollen, geheimnisumwitterten Mischarbeiten.
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