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Christa und Helmut Stiegler
Reise ins Ich mit Farben und Formen
10.08.2007 - 10.10.2007
„Doppelt genäht hält besser“: Frei nach diesem Sprichwort wartet die FabrikGalerie mit einer Doppel-Ausstellung auf. Die Präsentation des Künstler-Ehepaares Christa und Helmut Stiegler zeigt dabei Bilder der Malerin in Verbindung mit hochinteressanten Plastiken des Bildhauers, wobei sich die Werke in Komposition und Anordnung hervorragend ergänzen.
Seit 1990 agiert Christa Stiegler nunmehr als freischaffende Malerin und Seminarleiterin für intuitive Malerei mit einem Atelier und einer eigenen Galerie in Steinersdorf bei Ansbach. Zuvor absolvierte die 50-Jährige ein achtjähriges Privatstudium in Kunst und Malerei. Die Künstlerin, die seitdem regelmäßig in Galerien und öffentlichen Räumen ausstellt, kann außerdem eine Ausbildung in Gesprächsbegleitung, Lebensberatung und Psychoonkologie vorweisen. Die Bilder beschreiben keine körperhaften, sichtbaren Dinge, sondern Gegebenheiten der geistigen Welt. Dadurch entstehen Exponate in Mischtechnik mit Acrylfarben, überarbeitet mit Öllasurschichten und Ölkreide, manchmal kombiniert mit Struktur- und Collagematerial. Auch die verschiedenen Farben mit ihren unterschiedlichen Schwingungszahlen und Wellenlängen stehen ihrer physikalischen Eigenart entsprechend für körperlich-geistig-seelische Aspekte des Menschen. Durch diese Schwingungszahlen der Farben wird gewissermaßen eine Brücke vom Sichtbaren zum Unsichtbaren geschlagen.
Erstmalig ist in der FabrikGalerie ein Möbelstück zu sehen, das Kunst und Möbelhandwerk zusammenführt. Der kunstinteressierte, kreative Schreiner Lukas Buckel aus Aurach fügt ein Bildmotiv in die Tür eines Hängeschrankes ein und verbindet so Kunst mit praktischer Nutzung - ein Vorteil für kleine Wohnungen mit begrenzten Wandflächen.
Bei Helmut Stiegler ist es zum besseren Verständnis der ästhetischen Schönheit der Arbeiten hilfreich, in den Entstehungsprozess seiner Werke einzutauchen. Dieser „Vorlauf“ beginnt lange vor der eigentlichen handwerklichen Tätigkeit im Atelier. Oftmals verbindet der Künstler seine Gebilde mit Sinnfragen. Er will damit den Betrachter zu einer inneren Kommunikation mit sich selbst über das Kunstwerk einladen, denn „Kunst ist Nahrung für die Seele“, so eine zentrale Aussage des Bildhauers. Für alle Kunstfreunde besteht die Möglichkeit, diese außergewöhnlichen Exponate voll Phantasie in der FabrikGalerie des Unternehmens LAUDA während der üblichen Geschäftszeiten noch bis Mitte Oktober zu besichtigen.
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