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Petra Goldschmitt
Petra Goldschmitt zeigt einen repräsentiven Querschnitt ihres Schaffens
01.07.2003 - 31.07.2003
Petra Goldschmitt aus Külsheim hat neben dem Beruf – sie ist gelernte Technische Zeichnerin - Hausfrau und Mutter, die Initiative zur kreativen Entfaltung ergriffen. Malen ist für sie wie ein Traum, das Abtauchen aus dem Alltag, Träumen in Farbe. Für sie ist Malen das was sie sieht und empfindet.
Sie ist immer wieder von der Aquarellmalerei fasziniert, weil sie spontane Entscheidungen abverlangt, die in ihrer Wirkung kaum mehr zu korrigieren sind. Schnelles Reagieren auf Verläufe und Strukturen und das disziplinierte Abwarten, bis die Farbe getrocknet ist, um weiterarbeiten zu können sind für sie immer wieder eine neue Herausforderung.
Ihre Aquarelle sprechen eine eigene Sprache und sollen den Betrachter ansprechen – was ihr mit dieser Ausstellung in der LAUDA FabrikGalerie auch gelungen ist. Stimmen aus der Belegschaft, aber auch die vielen Geschäftsbesuche bestätigen dies tagtäglich. Ihre Arbeiten zeigen in zarten Pastelltönen bunte Pflanzen, eigenwillige Bauwerke in verschiedenartigen Strukturen, malerische Winkel und verträumte Landschaften. Ihre Leidenschaft am Malen hat die Künstlerin bereits in der Schulzeit entdeckt, als sie den ersten Leistungskurs im Malen belegt hat. Mit Besuch von Kursen für Aquarellmalerei, Portraitzeichnen und Tuschzeichnen sowie in Wochenendseminare und Kurse der Weiterbildung, habe sie die Kunst und Technik des Malens erlernt. Mitlerweile selbst aktives Mitglied im Kunstkreis Külsheim und Lauda, gibt die Künstlerin Seminare für Kunstinteressierte aller Altersstufen.
Petra Goldschmitt selbst macht nicht allzu viele Worte zu ihren Bildern, denn diese sprechen alle für sich. Aber gerne erzählt Frau Goldschmitt von der persönlichen inneren Befriedigung beim Malen, dem Abtauchen ins Träumen, Entfliehen aus dem Alltag und dem Sich-vergessen im Bild, bis es wirklich fertig ist. In der Tat “entlassen” kann sie aber ihr Werk erst, wenn es – mit genügend zeitlichem Abstand – ihrem kritischen Auge standhält. Und dies kann es ganz gewiss, schließlich kann man sich bei einem Rundgang durch die Ausstellung in der LAUDA FabrikGalerie von der hervorragenden Qualität ihrer Arbeiten überzeugen. Eher monochron oder in lebendiger Farbigkeit, in traditionellen oder modernen Ausdrucksformen zaubert sie Pflanzen, in zarter Duftigkeit, träumerische Landschaften verschiedener Stimmungen, stille Winkel voll Atmosphäre, Bauwerke in eigenwilliger Struktur – überall spürt man den sicheren Strich, den Sinn für die Farbe, das Gespür für die Form und das gute Auge für eine ausgewogene Komposition. Gesteigert wird die Bildwirkung zusätzlich durch eine geglückte Rahmung, die den Inhalt ihrer Aquarelle noch zu intensivieren und zu unterstreichen weiß.
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